Schützt die Alpen

 

Standort: Nebelhorn, Panorama-Blickrichtung: Süd 24.09.2007
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Unser Schönes Allgäu

 

 


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Das Lied "Für Bayern" war seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bereits weit verbreitet, bevor es durch Initiativen des Bayerischen Landtags offizielle Hymne des Freistaates wurde.

Dichter der Urfassung war der Münchner Lehrer Michael Öchsner, Herausgeber der ersten Zeitschrift des Bayerischen Lehrervereins. Komponist war Konrad Max Kunz, Professor am Münchner Konservatorium (heute Musikhochschule) und Chordirigent in der Königlichen Oper (heute Staatsoper) und im Bayerischen Sängerbund. Öchsner und Kunz wirkten zusammen in der alten Münchner Bürger-Sänger-Zunft, der sie 1860 das Lied "Für Bayern" widmeten. Es verbreitete sich rasch in Vereinen, in denen Öchsner, Kunz und ihre Freunde von der Sängerzunft mitwirkten (Schützenvereine und die in den Jahren seit 1860 neu gegründeten Turnvereine, Bayerischer Lehrerverein und Bayerischer Sängerbund).

Als die Nationalhymne der Weimarer Republik 1952 zur Hymne der Bundesrepublik Deutschland bestimmt worden war, beschloss der Bayerische Landtag einstimmig, die Deutschlandhymne und das Lied "Für Bayern" sollten in den Schulen gelehrt und gemeinsam im Bayerischen Rundfunk verwendet werden. Die damalige Bayerische Staatsregierung (Große Koalition aus CSU und SPD) vollzog den Landtagsbeschluss am 3.3.1953. Da das zuständige Innenministerium 1964 von einer gesetzlichen Regelung der Hymnenfrage abriet, wurde sie abschließend durch Bekanntmachung des Ministerpräsidenten geregelt. Das Bayernlied, das seit 1964 offiziell "Hymne" genannt wird, genießt den Schutz des § 90a StGB, der die Verunglimpfung von Bundeshymne und Landeshymnen verbietet.

In der Urfassung von 1860 gab es eine dritte Strophe, die sogenannte "Königsstrophe". Ihr erster Vers lautete: "Gott mit ihm, dem Bayernkönig! Segen über sein Geschlecht!" 1918 wurde diese Strophe in den meisten Liederbüchern getilgt. Der bayerische Dichter Josef Maria Lutz verfasste 1946 eine neue dritte Strophe. Sie beginnt mit den Worten: "Gott . . . mit allen, die der Menschen heilig Recht treu behüten und bewahren!"

Diskussionen über unterschiedliche Textgestaltungen beendete Ministerpräsident Franz Josef Strauß mit einer Bekanntmachung vom 18. Juli 1980. Darin ist festgelegt, dass der 1953 beschlossene zweistrophige Text, der im wesentlichen der Urfassung entspricht, bei offiziellen Anlässen verwendet wird. 

 
Maibaumgeschichte...

Der Maibaum hat wohl seinen Uhrsprung im Fruchtbarkeitskult unserer Vorfahren. War der Baum schon in der Antike ein Zeichen für Würde und Macht, so galt er mit seinem grünen Wipfel womöglich als Symbol des wiedererwachten Lebens. Meistens nahm man eine junge Birke, weil die als erstes grünte.

Der Stamm musste geschält sein, damit nicht die bösen Geister in Form von Würmern oder Käfern unter der Rinde blieben.

Seit dem 13. Jahrhundert trugen die Handwerker einen grünen Stecken in feierlicher Prozession durch das Dorf und pflanzten ihn ein. Bald entwickelte sich ein buntes Treiben rund um diesen "Maibaum" mit Tanz, Musik und allerhand Spielen. Zuweilen scheint es dabei derart "rund" gegangen zu sein, dass das Fest durch polizeiliche Verordnungen (wie z.B. 1633 in der Oberpfalz) wieder abgeschafft wurde. Auch aus Altbayern ist uns ein derartiges Verbot aus dem Jahre 1760 bekannt. Sogar Prügelstrafe und Gefängnis soll es für Maibaumsetzen damals gegeben haben, weil - so hieß es in der Begründung - damit zuviel Holz verschwendet würde.

So lange scheint aber das Verbot nicht wirksam gewesen zu sein, denn Karl Reiser, der große Brauchtumsforscher des Allgäus, nennt das Maibaumklettern Ende des 19. Jahrhunderts als "ein alten Brauch" und erwähnt derartige Bäume in Altdorf und Nesselwang aus dem Jahre 1845.

Maibaum
 

http://allgaeuweit.de/

 


Kühe im Allgäu

"Es gibt nix besseres
wie ebbes
Guats !"
(Allgäuer Weisheit)


Alphornblässer in Ebenhofen
 

Das schönste Blümlein auf der Welt, das ist das Edelweiß. Es blüht versteckt auf steiler Höh' so zwischen Schnee und Eis. Das Dirndl zu dem Buben sprach: solch' Sträußerl hätt' ich gern. Geh, hol mir so a Blümelein, mit so an weißen Stern.

"It geschimpft isch
globat gnua
!"
(Allgäuer Weisheit)

 

"Nix saga
wird ma wohl
no därfe
!"
(Allgäuer Weisheit)

 

"Bloß it hudla !"
(Allgäuer Weisheit)

 

"Mir Allgeier hands beschte Hochdeitsch, weil eis verstoaht mer
iberall
!"
(Allgäuer Weisheit)

 

"Mehr als a Allgaier ka a Mesch it wera !"
(Allgäuer Weisheit)

 

Das größte Lob eines Allgäuers ist es wenn er sagt:
" `s goht scho !"
(Allgäuer Weisheit)

 

I steh als Zeichen Jahr und Tag
 daß Brauch und Sitt' no geltn mag
 und soll aa hüatn vom Verderb
 des ehrsam Handwerk und Gewerb.

Schäfflertanz München Marienplatz (20.02.2012)
Schäfflertanz München Marienplatz (20.02.2012)

Schäfflertanz ist ein Zunft-Tanz der Schäffler (Fassküfer, Fasshersteller), ursprünglich nur in München, die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch außerhalb Münchens und ist heute in vielen Orten im altbayerischen Raum üblich.